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Die Stockente

 

 

Stockente

lat. Name:

Anas platyrhynchos

Aussehen:

Männchen: Grün schillernder Kopf, gelber Schnabel, weißer Halsring, dunkelbrauner Kropf, weiße Bauchseite, oft einige gerollte Schwanzfedern (Erpellocken)
Weibchen: braun. weiß geschecktes Gefieder, bräunlicher Schnabel

Größe:

um 50 cm, ca. 1 kg schwer

Nahrung:

überwiegend pflanzliche Nahrung von der Wasseroberfläche, auch durch Gründeln wird die Nahrung vom Gewässerboden aufgenommen. Neben Wasserlinsen (Entengrütze), Algen werden auch Schnecken, Würmer und kleine Frösche gern als Komplettierung des Speizettels genommen.

Nachkommen:

7-10 Eier, Brutzeit ca. 28 Tage, nach etwa 8 Wochen flügge

 

 

Stockenten, die zur Ordnung der Gänsevögel gehören, sind überall im Lande in Wassernähe anzutreffen. Bereits im März beginnt die Brutzeit, denen eine schon seit Herbst beginnende Balz und Paarbildung vorausgeht. Ab Januar werden dann intensiver "Hochzeitsvorbereitungen" getroffen. Die Nester finden sich in Bodennähe, auch in Bäumen wurden diese schon festgestellt.
Die eindrucksvolle Färbung des Mannchens ist besonders in der Balz- und Paarungszeit zu beobachten. In den übrigen Zeiten nähert sich seine Färbung dem des Weibchens an. Damit ist das Weibchen während der Brutzeit besser vor Bruträubern geschützt.

Stockenten werden sehr zahm, was nicht zuletzt seine Ursache in dem Füttern durch Menschen hat. Zu starkes Füttern bringt aber auch die Gefahr der Gewässerverunreinigung mit sich. Ebenso werden kranke Tiere durch diesen wohlgemeinten Einfluß des Menschen unnatürlich der Auswahl der Natur entzogen.