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Der Schwan

Höckerschwan

lat. Name:

Cygnus olor

Aussehen:

weißes Gefieder, Schnabel orangerot mit schwarzer Spitze

Größe:

Spannweite bis 2 m, Höhe kann über bis 1 m betragen, Halslänge 70-80 cm, Gewicht um die 20 kg

Nahrung:

Wasserpflanzen, darin enthaltene Kleintiere, gründelt im Flachwasser nach Fressbarem ohne zu tauchen.

Nachkommen:

5-8 graugrüne Eier, Brutzeit etwa 20 bis knapp 40 Tage im April/Mai, Nestflüchter. Die Brut wird vom Weibchen vorgenommen. Junge Schwäne haben ein schmutzig-graues Gefieder.

Schwäne unterhalten mehrjährige Partnerbeziehungen. Gemeinsam baut das Schwanenpaar ein schweres Nest an der Wasseroberfläche, es gleicht einer kleinen Burg. Während sich das Paar gemeinsam an der Aufzucht und Pflege der Jungtiere beteiligt, ist das Brüten fast ausschließlich Sache des Weibchens. Gleich nach dem Schlüpfen werden die kleinen, grauen Jungtiere ins Wasser geleitet und müssen sich ihre Nahrung gleich selbst suchen.
In der Zeit der Brut und auch später sollte man einem Schwan nie zu Nahe kommen, er verteidigt seine Familie mitunter sehr heftig. Das betrifft insbesondere das Füttern der Schwäne. Wer das übertreibt, kann sehr schnell mit einem aggressiven "Bettelverhalten" der erwachsenen Tiere Bekanntschaft machen.

Bei uns am meisten verbreitet sind der Höckerschwan (Cygnus olor) und der Singschwan (Cygnus cygnus). Letzterer verläßt zum Ende des Winters Mitteleuropa um nach Nordskandinavien, Island und Nordrussland zu gehen. Der Höckerschwan dagegen verbleibt in unseren Regionen, sucht sich aber offene Freiwasserstellen.