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Landschafts- und Naturschutzgebiet Müggelsee

 

Das Bezirksamt Treptow-Berlin gab im August 2016 bekannt, dass für das Gebiet des Berliner Müggelsees ein "Unterschutzstellungsverfahren" gemäß § 27 des Berliner Natuschutzgesetzes vorbereitet wird.

Ziel soll sein, den Berliner Müggelsee zum Landschafts- und Naturschutzgebiet zu erklären.

Dazu wurden vom 12. August 2016 bis 16. September 2016 die Entwürfe in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zur Information ausgelegt.(Köllnischer Park 3 am U-Bahnhof Märkisches Museum)
Zugleich bestand die Möglichkeit zur Einbringung von Bedenken und Anregungen.

Hoffen wir, dass alle diejenigen, die Ihre Bedenken, Hinweise und Vorschläge eingebracht, auch mit dazu beigetragen haben, dass es ein ausgewogenes Verhältnis von Vogel-,Tier- und Pflanzenschutz und dem berechtigten Begehren der Menschen nach Natur und Erholung geben wird.

Die Unterschutzstellung bringt wesentliche Änderungen zum bisherigen Stand der Nutzung der ausgewiesenen Flächen.
z.B ist das Radfahren nur auf ausgeweisenen Radwegen gestattet, das Anlegen mit Booten im genannten Bereich verboten. Noch keine Information gibt es, was mit den Badestellen in den Schutzbereichen werden wird.
Selbst für den kommerziellen Fischfang auf dem Müggelsee wird es Auflagen geben um den Bestand der Wasservögel nicht zu gefährden.
Die Frist von 1 Monat war mehr als knapp. Hoffen wir, dass niemand später sagen muss, dass hab ich nicht gewusst, was da an neuen Verboten gegenüber uns Menschen auf uns zukommt.

Ein Reihe von betroffenen Vereinen hat sich ebenfalls der Problematik angenommen und sich mit den beabsichtigten Neuregelungen beschäftigt.

So gibt es u.a einen "Offenen Brief" an den Regierenden Bürgermeister von Berlin vom "Verein Rahnsdorfer Inseln e.V." (www.rahnsdorfer-inseln.de)
Den Inhalt des Briefes können Sie [hier einsehen...]

Eine weitere Meinungsäußerungen vom Bezirkssportbund Treptow/Köpenick [erfahren Sie hier..]

[update]

In den vergangenen Monaten des Jahres 2016/2017 haben sich hunderte Bürger und Vereine über den ursprünglichen Entwurf des Senates beschwert.

Wie am 10. Februar 2017 im "Berliner Kurier" zu lesen war, hat die zuständige Senatorin den ursprünglichen Entwurf zu den Akten gelegt. Ein neues Dokument wird bereit gestellt.

Das soll einen bedeutenden Kompromiß zwischen Natuschutz und berechtigeten Anliegen der Anreiner darstellen.
So wurde die ursprünglich geplanten Flächen am südlichen, westlichen und östlichen Rand reduziert. Ein größerer Bereich soll dem Wassersport (Rudern, Segelen und Kanufahren) zur Verfügung gestellt werden. Ebenso sollen die Fähren weiterhin fahren können. Wie der Pressemitteilung zu entnehmen war, soll im Frühjahr 2017 die neue Verordnung in Kraft gesetzt werden.

Sobald dazu näheres bekannt wird, wird hier an dieser Stelle darauf eingegangen.

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Nähere Informationen über die Unterschutzstellung waren über nachstehend aufgeführte Verlinkungen zu erfahren:

http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/aktuelles/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung.506156.php

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/naturschutz/schutzgebiete/index.shtml

Leider kann der Wortlaut des Gesetzentwurfes derzeitig nicht gefunden werden.

Diverse Informationen des Senates für Stadtentwicklung und Umwelt finden Sie hier:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/de/sitemap.shtml