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Das Museum im Alten Wasserwerk
Friedrichshagen

Müggelseedamm 307, 12587 Berlin
Telefon: Vor Ort: (030) 63 22 03 88 (nur während der Öffnungszeiten)
oder Büro Berliner Unterwelten e.V. (030) 49 91 05 17

www.berliner-unterwelten.de/museum-im-alten-wasserwerk.1863.0.html

Ein Tipp für Technik-Interessierte

Museum im Alten Wasserwerk

Mit der zunehmenden Industrialisierung Berlins im 19. Jahrhundert mussten auch die Probleme der Wasserversorgung für die Stadt in Angriff genommen werden. Wasser bekam man aus Handpumpen und Brunnen vor Ort.
Die ungeklärten Abwässer verseuchten zunehmend das Trinkwasser. War es doch bis dato üblich, sämtliches Abwasser einfach in den Rinnstein zu geben, was regelmäßig zu Krankheiten wie Typhus und Cholera führte.

Im Jahr 1852 wurde zwischen der Preußischen Staatsregierung und den englischen Unternehmern Fox und Crampton ein Vertrag über die Versorgung Berlins mit Fließend-Wasser geschlossen.
1856 (Stralauer Tor), 1877(Tegel) wurden die ersten Wasserwerke für Berlin gebaut. 1893 wurde das Wasserwerk Friedrichshagen in Betrieb genommen. Es war damals das größte und modernste Wasserwerk Europas.
Auf einer Freifläche von 5000 qm findet der Besucher imposante Zeugnisse technischer und architektonischer Leistungen vor.
Schön anzusehen sind die roten Backsteinbauten die sowohl für technische Einrichtungen aber auch als Wohnhäuser geschaffen wurden.

Auch heute noch versorgt das Wasserwerk Friedrichshagen, im Verbund mit den 8 anderen Werken, Berlin mit Trinkwasser. Insbesondere Köpenick und Lichtenberg, Hohenschönhausen, Marzahn, Weißensee und Hellersdorf gehören zum Versorgungsgebiet des Wasserwerkes.

Maschinenhaus im Museum im Alten Wasserwerk

Imposant anzusehen ist die original erhalten gebliebene Maschinenhalle mit ihren Kolbendampfmaschinen.
Einer Vorführung einer Dampfmaschine kann man an den Öffnungstagen jeweils um 11.30 Uhr und 13.30 Uhr zusehen.

Neu: Führung Tour W – Wasser für Berlin

Eine Führung zeigt auch Bereiche, die im Rahmen des Besuches der ständigen Ausstellung nicht zugänglich sind. So geht es u.a. „in den Bauch“ des Maschinensaals, in den Sammelbrunnen, in das moderne Seewasserpumpwerk am Müggelseeufer sowie in den so genannten Kreiselraum.
Die Führung dauert etwa 90 Minuten.
Es werden einige steile Treppen und Leitern begangen. Besucher sollten also auf jeden Fall gut zu Fuß sein.
Das Mindestalter zur Teilnahme an der Führung ist 14 Jahre. Während der Führung sind Schutzhelme zu tragen, die vor Ort ausgegeben werden. Festes, geschlossenes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt.

Nähere Auskünfte erhalten Sie über die Homepage der " Berliner Unterwelten e.V."

 

Führungszeiten 2017:
ganzjährig: Freitag, Samstag, Sonntag, 13.00 Uhr
Außerdem an den zusätzlichen Öffnungstagen Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, Pfingstmontag 13.00 Uhr
Auf Grund einer Veranstaltung bleibt das Museum am Samstag, den 17. Juni 2017 und Sonntag, den 18. Juni 2017 geschlossen.
Vom 18. Dezember 2017 bis 4. Januar 2018 ebenfalls geschlossen.


Eintrittspreise Führung 2017:

10 € (ermäßigt 8 €*), im Vorverkauf zzgl. Gebühren
Eintrittskarten für die Führung Tour W sind bis zwei Tage vor der jeweiligen Führung über www. reservix.de im Internet  und an reservix-Vorverkaufsstellen im Vorverkauf erhältlich. Nur gegebenenfalls sind Restkarten am Tag der Führung vor Ort erhältlich. Der Eintritt in die ständige Ausstellung ist im Führungspreis enthalten.


Eintrittspreise für die Ständige Ausstellung 2017

Erwachsene 5,00 € (ermäßigt 3,50 €*)
Kind 7-13 Jahre 2,50 €

*Ermäßigung für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Altersrentner, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Kinder/Jugendliche unter 7 Jahren, Begleiter von Schwerbehinderten (mit Ausweisvermerk "B) und Pressevertreter (nach Anmeldung) erhalten freien Eintritt.


Einige Informationen zum Museum

Öffnungszeiten für die Ständige Ausstellung

April bis Oktober
Freitag und Samstag: 10.00 - 17.00 Uhr
Sonntag: 10.00 - 16.00 Uhr
(letzter Einlass jeweils 30 min vor Schließung)

November bis März
Freitag und Sonntag 11.00 - 16.00 Uhr
(letzter Einlass jeweils 30 min vor Schließung)

Auf Grund einer Veranstaltung bleibt das Museum am Samstag, den 17. Juni 2017 und Sonntag, den 18. Juni 2017 geschlossen.
Vom 18. Dezember 2017 bis 4. Januar 2018 ebenfalls geschlossen.

Zusätzliche Öffnungstage 2017
Ostermontag, 17.4.2017 10–16 Uhr
Erster Mai, Montag 1.5.2017 10-16 Uhr
Himmelfahrt, Do. 25.5.2017 10–17 Uhr
Pfingstmontag, 5.6.2017 10–16 Uhr

Am Sonntag vor einem zusätzlich geöffneten Montag hat das Museum von 10-17 Uhr geöffnet

Letzter Einlass jeweils 30 Min. vor Schließung.

Bei Schnee- und Eisglätte behalten wir uns vor, das Museum zu schließen.
Abweichende Öffnungszeiten rund um Feiertage sowie aktuelle Änderungen der Öffnungszeiten veröffentlichen wir stets auf www.museum-im-alten-wasserwerk.de


Anschrift:
Berliner Unterwelten e.V.
Museum im Alten Wasserwerk
Müggelseedamm 307
12587 Berlin

Telefon:
vor Ort: (030) 63 22 03 88 (nur während der Öffnungszeiten)
oder Büro Berliner Unterwelten (030) 49 91 05 17

Email:
info@berliner-unterwelten.de

Internet:
www.museum-im-alten-wasserwerk.de

 


Alle Bilder und Texte wurden mit freundlicher Genehmigung (Quellenangabe) bereit gestellt von: Berliner Unterwelten e.V./Frieder Salm

Der Weg zum Museum Wasserwerk Friedrichshagen

So gelangen Sie zum Museum

Mit dem Auto

Aus Richtung Stadtzentrum über Köpenick, Hirschgarten kommend, fährt man den Müggelseedamm bis direkt zum Museum, Hausnummer 307 und parkt dort direkt am Museum.

Wer aus Richtung Erkner kommt, Rahnsdorf durchfährt, biegt nach dem Strandbad Müggelsee und dem FKK-Strand nach links ab und erreicht nach etwa 1000 m das Museum. Parken ist auf der Seite des Museums gestattet.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

1. Ab dem S-Bahnhof Friedrichshagen fährt die Straßenbahnlinie 60 bis zur Endhaltestelle "Altes Wasserwerk". Von dort sind es nur noch 150 m zum Museum.

Empfehlenswert ist aber, nicht schon am Bahnhof in die Straßenbahn einzusteigen, sondern einen Bummel über die Bölschestraße bis hinunter zur Brauerei Friedrichshagen zu machen.
Hier finden Sie noch abseits großer Konsumtempel das "Shoppingerlebnis" in kleinen Geschäften. (Die "Bölschestraße, der Ku-Damm des Ostens", war vor einiger Zeit in einer Zeitung zu lesen.)