Waldkapelle Hessenwinkel

Homepage: www.waldkapelle-berlin-hessenwinkel.de

 

Waldkapelle Hessenwinkel in Berliner Forst

Wenn auch nicht in Ufernähe zum Müggelsee, so doch nahe der Müggelspree gelegen, soll hier dem interessierten Gast Köpenicks eine Empfehlung zum Besuch der Waldkapelle in Hessenwinkel gegeben werden. Hessenwinkel ist ein Ortsteil Köpenicks, zwischen Rahnsdorf und Erkner gelegen.

In der Waldstraße finden Sie romantisch gelegen, die Waldkapelle.

Im Jahr 1909/10 von den Architekten Bachmann und Jürgensen erbaut, wird die Waldkapelle heute vom Freundeskreis Waldkapelle im Rahmen des Denkmalschutzes betreut. Roter Backstein inmitten des grünen Berliner Forstes, ein Zeitzeuge des Aufbruchs in eine neue Architektur während der Jahre vor dem ersten Weltkrieg.

Waldkapelle Hessenwinkel

Der Freundeskreis Waldkapelle hat sich zur Aufgabe gestellt, durch Nutzung als Veranstaltungsort und durch Spenden dieses interessante Bauwerk, das auf den ersten Blick nicht unbedingt den bekannten Vorstellungen einer Kirche entspricht, notwendige finanzielle Mittel für den Erhalt und Restauration aufzubringen.

...Übrigens, die Waldkapelle feierte am 09. Mai 2010 ihr 100-jähriges Jubiläum mit einem Gemeidefest..

Die Geschichte der Waldkapelle

Der Ereignisbaum vor der Waldkapelle in Hessenwinkel

Vor der Kirche gibt es seit einiger Zeit einen Ereignisbaum, an welchem sich auch Hochzeitspaare zur Erinnerung an ihre Hochzeit verewigen können; die Kirche kann auch für Ihre kirchliche Hochzeit als Traukapelle genutzt werden.

 

Der Ereignisbaum an der Waldkapelle in Hessenwinkel

Die Waldkapelle steht auch Wander- und Radlergruppen offen, auf Wunsch gibt es einen Imbiss.
Kontakt über den Freundeskreis Waldkapelle, Fr. Zeddies,
Tel. 030-648 56 92

Über den Freundeskreis ist auch eine kleine Broschüre über die Geschichte der Waldkapelle erhältlich.

Übrigens, das DämeritzSeehotel, welches sich in unmittelbarer Nähe befindet, bietet sich für Ihre Hochzeitsfeier an.

Ein Link zu den Kirchen von Rahnsdorf, Wilhelmshagen und
Hessenwinkel finden Sie hier: http://ev-kirche-rahnsdorf.de/

Aus der Festschrift:

Eine kleine Kirche mit großer Ausstrahlung
Die Waldkapelle Hessenwinkel wird 100

Eine kleine Kirche mitten im Grünen, idyllisch umgeben von großen Waldbäumen – als Ort der Ruhe und Besinnung möchte die Waldkapelle Hessenwinkel allen offen stehen. Zugleich will sie aber auch ein Ort sein, an dem sich Hessenwinkler und andere Interessierte zu kulturellen oder anderen Veranstaltungen treffen können, unabhängig davon, wie nah oder fern sie der Kirche sind. Das architektonische Kleinod mit seinen roten Klinkern und den markanten schwarzen Dachziegeln am Rande der Villenkolonie Hessenwinkel ist ein offenes Haus. Es wird am 22. Mai 2010 hundert Jahre alt.

Erbaut wurde das Kirchlein „Zum anklopfenden Christus“ nach einem Entwurf der Architekten Peter Jürgensen und Jürgen Bachmann, die auch die Pläne für das Schöneberger Rathaus entworfen hatten. Das Geld für den Bau spendeten vor allem Einwohner von Hessenwinkel. Sie besaßen zuvor keine eigene Kirche und nutzten bis dahin das ehemalige Gutshaus und später die Villa Waldstraße 19/20 für ihre Gottesdienste. Der Name der Kapelle und die Darstellung des ursprünglichen Altarbildes beziehen sich auf eine Aussage aus der Offenbarung des Johannes. „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten.“

Doch fast wären die Worte für immer verhallt. Das fünfzigjährige Jubiläum wurde noch würdig gefeiert, dann verfiel das Gotteshaus zusehends. Dabei hatte es den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden. Erst nach 1945 kam es zu Veränderungen im Innern, bei denen der Altar beseitigt und die Ausmalungen an der Stirnwand überstrichen wurden. Für die bauliche Erhaltung hatte die Gemeinde jedoch kein Geld, denn die Waldkapelle ist nur eine der vier Kirchen, die zur Kirchengemeinde Rahnsdorf gehören. Daneben gibt es noch die Dorfkirche und das Wiechernheim in Rahnsdorf sowie die Taborkirche in Wilhelmshagen. Schäden am Dach, defekte Fenster und Schädlingsbefall machten die Waldkapelle über Jahrzehnte unnutzbar. Sie sollte schließlich aufgegeben werden.

Damit wollten sich die Hessenwinkler nicht abfinden. Sie bildeten einen Freundeskreis der Waldkapelle Hessenwinkel. Mit einem ungewöhnlichen Finanzierungskonzept retteten sie ihre Kirche und bewahrten sie so vor dem Verfall. Stiftungen, insbesondere die Langgutstiftung und die Stiftung Denkmalschutz Berlin brachten sich ein, Spenden wurden gesammelt und Handwerker gewonnen, die ihre Leistungen kostenlos zur Verfügung stellten oder Material lieferten. Schritt für Schritt wurde der bauliche Zustand der Kirche in Absprache mit dem Denkmalschutz gesichert, ohne finanzielle Unterstützung der Landeskirche, des Kirchenkreises oder anderer staatlicher Stellen in Anspruch zu nehmen. Die Sanierungsarbeiten begannen 1995; die Wiedereinweihung der Kapelle fand im September 1997 mit einem festlichen Dankgottesdienst statt. Weitere Erhaltungsmaßnahmen folgten. 2002 wurden mit Hilfe der Stiftung Denkmalschutz die hölzernen Bauteile der Kirche saniert

Nun strahlt sie wieder, die Waldkapelle, weitgehend intakt und vor den Unbilden der Witterung geschützt. Der Freundeskreis der Waldkapelle möchte die Kirche weiter erhalten und denkmalgerecht gestalten, soweit die Mittel reichen. Er organisiert Lesungen, Vorträge, Diskussionen, Konzerte und Ausstellungen, die immer mehr Besucher erfreuen. Sie finden in Vereinbarung mit der Kirchengemeinde neben den Trauungen, Taufen und kirchlichen Festen hier statt. Auch Wander- und Radlergruppen steht die Waldkapelle offen. Vor der Kirche gibt es übrigens seit einiger Zeit einen Ereignisbaum, an dem sich Hochzeitspaare verewigen können. Zurzeit werden Spenden für die Installierung eines WC´s gesammelt.
Über den Freundeskreis ist auch eine kleine Broschüre über die Geschichte der Waldkapelle erhältlich. Kontakt und Veranstaltungen: Frau Zeddies, Telefon 6 48 56 92, www.waldkapelle-berlin-hessenwinkel.de
 

Veranstaltungsplan für 2010

Sa. 10. und 17.04.2010 10:00 Uhr
Frühjahrsputz


Mi. 21.04.2010 15:00Uhr
65 Jahre Befreiung der Fremdarbeiterlager und Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges

Gemeinsamer Weg zur Gedenkstätte Fremdarbeiterlager Wilhelmshagen
Ort: S-Bahn Wilhelmshagen


Mittwoch, 28. April, 19.00 Uhr
Waldkapellengespräch:
Auswertung der Bürgerbefragung zur Verkehrssituation in Rahnsdorf, Wilhelmshagen, Hessenwinkel mit anschließender Diskussion
Gesprächsleitung: Herr Voges


28.4.2010, 19.00 Uhr

Auswertung der umfassenden Befragung der Bürger/innen von Rahnsdorf, Hessenwinkel und Wilhelmshagen zum Thema Verkehrssituation


09.05.2010, 10.00 Uhr bis 17.00

100 Jahre Waldkapelle
 “Zum anklopfenden Christus”

Unser Programm:

10.00 Uhr, Festgottesdienst -  Predigt:  Bischof Dr. Dröge

11.30 Uhr, Eröffnung der Ausstellung zur Geschichte der Waldkapelle,  Eröffnung der Ausstellung des Ulmenhofes

12.00 Uhr, Mittagsimbiss

13.30 Uhr, Grußworte

14.00 Uhr, Buntes Programm auf der Bühne – Bläsermusik, Quiz, Spiele

15.00 Uhr, Vortrag und Gespräch in der Kapelle mit Generalsuperintendent i.R. Martin Passauer:     „Die Bedeutung der Kirche von gestern für heute und morgen“

16.00 Uhr, weiteres Bühnenprogramm und Kaffeetrinken

17.00 Uhr, Musik und Abendsegen

Während der Vorträge: Diverse Spiel- und Bastelangebote für Kinder, Informations- und Verkaufsstände wie z.B. „eine Welt Laden“, Stand des Basarkreises und Stand der Diakoniestation laden zum Schauen und Kaufen ein.


Samstag, 05. Juni, 16.00 Uhr
Ausstellungseröffnung „HIKU“
Japanische Gedichte, Fotografie und Druckgrafik
von Ingrid Berkel
Musikalische Umrahmung:
auf der Bratsche
von Ernst Schmidt

Sonntag, 13. Juni, 17.00 Uhr
Norsk-Roklub- 103 Jahre in Hessenwinkel
Seit 1907 in Hessenwinkel, zählt der Norwegische Ruderklub zu den ältesten Anwohnern.
Uns erwartet ein interessanter Vortrag des Vorsitzenden und norwegische Musik

Donnerstag, 17. Juni, 18.00 Uhr
Chor- und Orchesterkonzert
des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums
„Sommermelodien“

Sonntag, 11. Juli, 11.00 Uhr
Ausstellungseröffnung
„Kreuzarten“
von Gisela Achterberg
mit anschließendem Brunch
Ausstellung bis 15. August

Sonntag, 22. August, 15.00 Uhr
Ausstellungseröffnung
„Antje an der Spree“
Zeichnungen und Malerei angeregt durch Paul Cézanne
von Louisa und Antje Homrighausen
Musikalische Einstimmung:
Louisa Humrichhausen, Gesang
Ausstellung bis 03. Oktober

Sonntag, 05. September, 19.00 Uhr
Film-Klassiker in der Waldkapelle
„Einer trage des Anderen Last“
(DEFA- Film 1950 - Dauer 90 Min.)

Sa./So.12. 09.u. 13. 09. 11.00 – 17.00 Uhr
Tag des offenen Denkmals
Führungen
Mittwoch, 15. September, 19.00 Uhr
Waldkapellengespräch:
Das Einkaufsverhalten in Rahnsdorf, Wilhelmshagen und Hessenwinkel
Auswertung der Befragung der Hessenwinkler und Befragung durch den Verein „Bürger für Rahnsdorf“ mit anschließender Diskussion Gesprächsleitung Frau Zeddies und Herr Voges
Samstag, 09. Oktober, 19.00 Uhr
Filmvorführung:
„Deutschlandreise 1934“
Bilder einer amerikanischen Reisegruppe auf ihrem „Germany Trip“ im Jahre 1934
Samstag, 13. November, 14.00 Uhr
Treffen der Freundeskreise der Stiftung Denkmalschutz Berlin, Hessenwinkler,  Gemeinde und Interessierte mit Vortrag und anschließendem Wildschweinessen

Die Waldkapelle steht vom 16. April bis 03. Oktober regelmäßig (außer bei Regen) Samstag und Sonntag von
14.30 – 17.00 Uhr für jedermann offen.
An jedem 1. Freitag im Monat findet um 18.00 Uhr eine Andacht statt.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten:

Der Freundeskreis sucht weitere aktiv Mitwirkende.
Spenden werden gern entgegen genommen unter:
Kirchengemeinde Rahnsdorf, Waldkapelle
Ev. Darlehensgenossenschaft Berlin (EDG),
Konto 160520,
BLZ 100 6002 37,
Stichwort: Freundeskreis

So gelangen Sie zur Waldkapelle Hessenwinkel

Mit dem Auto

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Von der Fürstenwalder Allee, der Verbindungsstraße zwischen Berlin-Friedrichshagen und Erkner, biegt man aus Friedrichshagen kommend, kurz nach dem Einkaufszentrum und Seniorenresidenz nach rechts in die Fahlenbergstr./Hubertusstraße ein. Nach ca. 500 m erreichen Sie die Waldstraße, Ihr Ziel

1. S-Bahnlinie S3 (Westkreuz- Erkner) bis Bahnhof Wilhelmshagen.
Von dort etwa 2 km zu Fuß entlang der Schönblicker Str.
An der Taborkirche folgen Sie der Nickelwerder Str, erreichen den Fürstenwalder Damm. Diesem folgen Sie in Richtung Osten (Erkner) ca. 200 m, biegen in die Fahlenbergstr./Hubertusstraße ein und haben nach 500 m das Ziel an der Waldstraße erreicht.

2. Die Buslinie 161 (Schöneiche-Erkner) ab S-Bahnhof Rahnsdorf, Wilhelmshagen oder Erkner, bis zur Haltestelle Eichenstr./Waldstraße fahren.