Das Museum im Wasserwerk Friedrichshagen

Müggelseedamm 307, 12587 Berlin
Telefon: 030-84 44 76 95 Fax: 030-84 44 77 46

Ein Tipp für Technik-Interessierte

Museum Wasserwerk Friedrichshagen

Mit der zunehmenden Industrialisierung Berlins im 19. Jahrhundert mussten auch die Probleme der Wasserversorgung für die Stadt in Angriff genommen werden. Wasser bekam man aus Handpumpen und Brunnen vor Ort.
Die ungeklärten Abwässer verseuchten zunehmend das Trinkwasser. War es doch bis dato üblich, sämtliches Abwasser einfach in den Rinnstein zu geben, was regelmäßig zu Krankheiten wie Typhus und Cholera führte.

Im Jahr 1852 wurde zwischen der Preußischen Staatsregierung und den englischen Unternehmern Fox und Crampton ein Vertrag über die Versorgung Berlins mit Fließend-Wasser geschlossen.
1856 (Stralauer Tor), 1877(Tegel) wurden die ersten Wasserwerke für Berlin gebaut. 1893 wurde das Wasserwerk Friedrichshagen in Betrieb genommen. Es war damals das größte und modernste Wasserwerk Europas.
Auf einer Freifläche von 5000 qm findet der Besucher imposante Zeugnisse technischer und architektonischer Leistungen vor.
Schön anzusehen sind die roten Backsteinbauten die sowohl für technische Einrichtungen aber auch als Wohnhäuser geschaffen wurden.

Auch heute noch versorgt das Wasserwerk Friedrichshagen, im Verbund mit den 8 anderen Werken, Berlin mit Trinkwasser. Insbesondere Köpenick und Lichtenberg, Hohenschönhausen, Marzahn, Weißensee und Hellersdorf gehören zum Versorgungsgebiet des Wasserwerkes.

Imposant anzusehen ist die original erhalten gebliebene Maschinenhalle mit ihren Kolbendampfmaschinen. Einer Vorführung einer Dampfmaschine kann man an Sonn- und Feiertagen jeweils um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr zusehen, sowie zu den Führungen.

Führungen (ab 10 Personen) können telefonisch im Museum gebucht werden oder man schließt sich der öffentliche Führung an. Diese findet immer jeden 1. und 3. Sonntag um 14 Uhr statt.

Zahlreiche Veranstaltungen machen das Museum auch für den Nicht-Techniker zu einem beliebten Anziehungspunkt. So bieten wir für Jung und Alt interessante Angebote, wie z. B. Konzerte, Lesungen oder Kinderveranstaltungen.


Das Museum im Wasserwerk hält für Sie vom 06.11.09 bis 31.12.2010 eine Sonder-Ausstellung bereit unter dem Thema:
Zeugnisse der Spaltung - Kanalisation im geteilten Berlin

Mehr über die Ausstellung erfahren Sie hier

So gelangen Sie zum Museum

Der Weg zum Museum Wasserwerk Friedrichshagen

Mit dem Auto

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Aus Richtung Stadtzentrum über Köpenick, Hirschgarten kommend, fährt man den Müggelseedamm bis direkt zum Museum, Hausnummer 307 und parkt dort direkt am Museum.

Wer aus Richtung Erkner kommt, Rahnsdorf durchfährt, biegt nach dem Strandbad Müggelsee und dem FKK-Strand nach links ab und erreicht nach etwa 1000 m das Museum. Parken ist auf der Seite des Museums gestattet.

1. Ab dem S-Bahnhof Friedrichshagen fährt die Straßenbahnlinie 60 bis zur Endhaltestelle "Altes Wasserwerk". Von dort sind es nur noch 150 m zum Museum.

Empfehlenswert ist aber, nicht schon am Bahnhof in die Straßenbahn einzusteigen, sondern einen Bummel über die Bölschestraße bis hinunter zur Brauerei Friedrichshagen zu machen.
Hier finden Sie noch abseits großer Konsumtempel das "Shoppingerlebnis" in kleinen Geschäften. (Die "Bölschestraße, der Ku-Damm des Ostens", war vor einiger Zeit in einer Zeitung zu lesen.)

Einige Informationen zum Museum

Öffnungszeiten:

März bis Oktober:

Dienstag bis Freitag 10.00 - 16.00 Uhr
Sonn- und Feiertag 10.00 - 17.00 Uhr

November bis Februar:

Dienstag bis Freitag 10.00 - 15.00 Uhr
Sonntag 10.00 - 16.00 Uhr

Montag und Samstag geschlossen

Anschrift: Berliner Wasserbetriebe
Museum im Wasserwerk
Müggelseedamm 307
12587 Berlin
Telefon: (030) 86 44 76 95
Fax: (030) 86 44 77 46
Email: info@museum-im-wasserwerk.de
Internet: www.museum-im-wasserwerk.de
Berliner Wasserbetriebe: www.bwb.de

Die Veröffentlichung dieser Angaben erfolgte mit freundlicher Genehmigung der Berliner Wasserbetriebe